Charakter und mehr.

Maine Coon "Meine Katzen"

    

 

 

        

Juma und Enny als Beispiel.

 

Ich möchte den Charakter einer Maine Coon nicht

pauschalisieren, da jedes Tier genau wie der

Mensch anders ist.

Deshalb möchte ich nur über meine Katzen und die

Erfahrungen, die ich bis jetzt mit ihnen gemacht habe,

schreiben.

 

Die Entwicklung eines Maine Coon- Babys

hängt zum größten Teil von den Elterntieren bzw.

von der Katzenmutter ab. 10 bis 12 Wochen

dauert mindestens die Prägephase.

Aber auch der Züchter muss einen großen Teil dazu

beitragen, dass ein Katzenkind aufgeschlossen seiner

Umwelt und anderen Menschen

gegenüber treten kann.

 

Schmusen

Juma mag z.B. nicht gerne auf den Schoß

genommen werden. Aber das heißt nicht dass er nicht

schmusen möchte - ganz im Gegenteil.

Er möchte von mir auf den Arm genommen werden.

Am liebsten hängt er über meiner Schulter.

Auch hat er seine Schmusezeit und die ist meistens

am Abend und wenn wir schlafen gehen.

Juma hat seine ganz eigene und wunderschöne

sanfte Art zu schmusen.

 

Enny ist das komplette Gegenteil von Juma.

Egal wo sie geht oder steht, schmust sie mit mir.

Und wenn ich sie nicht beachte oder bemerke,

klopft sie mit ihrem Pfötchen auf meinen Fuß.

Dann lasse ich alles stehen und liegen, nehme

sie hoch und schon geht es rund - grins.

Enny ist für meinen Mann und mich das wunderbarste

Wesen, dass je mit uns gelebt hat.

     

 

Manchmal, wenn ich sie hoch nehme,

dreht sie sich in meinem Arm auf den Rücken,

damit ich ihren Bauch streicheln kann. Dann

schaut sie mich an und geht ganz zart mit

ihrem Pfötchen in mein Gesicht.

So, als wollte sie mich auch streicheln.

Sie schenkt sehr viel Liebe.

 

Wasser

Wer sich eine Maine Coon zulegt, sollte sich

im Klaren darüber sein dass, diese Rasse

gerne und ausdauernd mit Wasser spielt.

Aber nicht nur das. Juma z.B. badet gerne

seine Plüschmäuse  im Trinkbrunnen

oder er versenkt sie und geht einfach weg.

Badewanne, Waschbecken und Spüle sind

auch sehr interessant. Wenn man ihm die

Möglichkeit bietet, wäscht er sich darin.

Man lasst einfach nur einen dünnen Wasserstrahl

laufen und schon ist er da und die Waschprozedur beginnt.

Danach haben wir einen feucht-fröhlichen Juma - lach.

 

Enny ist meine Assistentin beim Spülen.

Da ich mein Geschirr mit der Hand spüle ist,

u. a. auch das sehr interessant für meine Enny.

Sie kommt dann immer in rasender Geschwindigkeit

über die Küchenzeile gelaufen, bis sie bei mir ist.

Sie setzt sich auf den Spülenrand und schaut erst zu.

Dann, nach einer kurzen Weile, krallt

sie mit einer Pfote nach dem Schwamm und wir

versuchen gemeinsam zu spülen.

Dann sage ich immer:

 "Enny-Maus, so geht das nicht"

und nehme ihre Krallen aus dem Schwamm.

Aber mach einer das mal der Katze klar.

Schwupp, Krallen wieder im Schwamm.

        

Das ich dabei schon Tränen gelacht habe,

kann sich wohl jeder vorstellen.

Nachdem wir fertig sind mit Spülen und der Restschaum

abgespült ist, mache ich den Wasserhahn zu.

Enny kann es nicht fassen.

Wie? Wasser weg?

        

Also lasse ich ihr das Wasser wie ein Bindfaden

laufen. Und da das Becken ja noch vom Spülen

schön warm ist, nimmt Enny

ein Spezialbad mit Saunaeffekt.

Wenn man das nicht selbst erlebt, kann man

das kaum glauben.

    

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